Strategiemeeting erfolgreich und richtig organisiert

Es ist jetzt – im Sommer – für viele Unternehmen, die erste richtige Zeit um mit einem Rückblick auf das vergangene Jahr, die bisherige Strategie zu überprüfen, gegebenenfalls zu überdenken oder neu festzulegen.
Es ist also wieder mal an der Zeit für ein Strategiemeeting.
Um das zu organisieren, sind Gedanken und Vorbereitungen im Vorfeld erforderlich.

Eines vorweg: Strategie ist immer Chefsache und der Impuls sollte unbedingt von der Unternehmensspitze ausgehen. Klare Strategien und ihre konsequente Umsetzung sind für jedes Unternehmen, die entscheidenden Erfolgsfaktoren.
Strategie erfolgreich verwirklichen bedeutet in jedem Fall ein tragfähiges und innovatives Zukunftskonzept auf der Grundlage detaillierter Analysen und umfassender Zielfindungsprozesse zu verwirklichen.

Die Initiierung des Strategieprozesses

Wer sind die Teilnehmer, wer lädt in welcher Form ein. Mit der entsprechenden Einladung vom „Chef“ zum Strategiemeeting wird der Veranstaltung eine hohe Priorität verliehen.
Der Ort: Es empfiehlt sich die Strategie losgelöst vom Tagesgeschäft zu entwickeln. An einem Ort, der Kreativität fördert, an dem Störungen weitgehend ausgeschlossen sind. Kein Standard-Tagungshotel, weg vom Mainstream. So außergewöhnlich wir ihr Unternehmen und ihre Leistungen.
Wer moderiert? Auch wenn es Kosten verursacht, empfiehlt sich eine neutrale und professionelle Moderation. Ein Trainer oder Coach, der auch die Ergebnisse sammelt und in verwertbarer Form aufbereitet.
Das Rahmenprogramm organisieren: Welche Aktivitäten können als Rahmenprogramm eingebaut werden, die auch einen möglichen Input an Erkenntnissen bringen, die Kreativität fördern und den Teamgeist stärken. Auch hier empfiehlt es sich, einen externen Experten damit zu beauftragen.

Die Vorbereitung


Die Antwort auf die Frage „Warum sind wir hier“ wird von allen Teilnehmer/innen erwartet werden und beinhaltet hohe Motivationskraft. Oder das Gegenteil davon. Es sollte im Einführungsvortrag – in der Initialzündung sozusagen – der Blick in die Zukunft gelenkt werden und sich nicht nur mit den Fehlern der Vergangenheit beschäftigen.
Wesentlich in der Phase ist auch die Darstellung des Nutzens für die Teilnehmer*innen, damit sie sich in diesen Prozess voll einbringen.
Welche Werkzeuge werden eingesetzt: Es gibt eine Menge von sehr guten Tools, die den Strategieprozess unterstützen. Beispielsweise die Szenariotechnik, die zur Abbildung einer möglichen Zukunft dient. Auch die Entwicklung einer Strategy-Map auf Basis einer Balanced-Score-Card kann hilfreich sein.
Was wird nach diesem Meeting anders sein, wer übernimmt dann welche Aufgaben (Protokoll, Ziel- / Ergebnismatrix, Stärken- und Schwächen-Analysen, usw.)

Beispielhafter Ablauf
Strategie zu planen, bedeutet auch Orientierung zu schaffen. Vergleichbar mit einer Landkarte, auf der sie Ausgangspunkt und Ziel einzeichnen und die Wegpunkte markieren, die sie passieren müssen.
Erfolgreich Strategie zu planen, bedeutet auch Ressourcenplanung. Wenn sie heute einen Berg besteigen wollen, dann empfiehlt es sich auf für alle Eventualitäten vorzusorgen. Den Regenschutz mitzunehmen, auch wenn sie bei herrlichem Sonnenschein losmarschieren. Die Taschenlampe nicht vergessen, auch wenn sie planen, noch bei Tageslicht zurück zu sein.

1. Bestimmen Sie den Standpunkt. Wo stehen wir in Bezug auf Vergangenheit, aktuelle Situation und möglichem Einfluss der Stakeholder.
2. Welcher Bezugsrahmen bestimmt unser Handeln in der Zukunft. Hier werden Annahmen und Trends offengelegt. Über Märkte, Wettbewerber, Chancen und Risken.
3. Zeithorizont: Wie weit in die Zukunft ist unser Blick gerichtet.
4. Beschreibung von möglichen zukünftigen Szenarien und deren Bewertung.
5. Planung der Umsetzung und Unterteilung in kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen.
6. Initiierung des Strategie-Controllings, losgelöst vom tatsächlichen, wirtschaftlichen Unternehmenscontrolling.

Barrieren – woran kann die Strategie scheitern
Untersuchungen zeigen auf, dass Unternehmen ihre Strategie nicht (durchgehend) umsetzen. Mögliche Ursachen dafür finden Sie in der folgenden Aulistung:

* Vision und Strategie werden von den Mitarbeiter/innen nicht verstanden.
* Management-Systeme steuern mehr die täglichen Aktivitäten und sind nicht an die Strategie gebunden.
* Ziele, Weiterbildung und Kompetenz-Entwicklung sind nicht an der Strategie ausgerichtet.
* Kernprozesse orientieren sich nicht an der Strategie, Budget und strategische Planung sind entkoppelt.

Für Ihr individuelles Angebot "Strategiemeeting erfolgreich  und richtig organisiert" stehen wir Ihnen unter 07961-9599460 oder stephan.walper@i-vp.de zur Verfügung.

Herzliche Grüße

Stephan Walper