Der berufliche Coach - Der strategische Nutzenbringer und Potenzialverstärker (Teil 3/3)

Als Ressourcen entdeckt der Klient seine Kollegen, sein fachliches Wissen, seine Redegewandtheit und sein Organisationstalent. Gemeinsam mit dem Coach werden, basierend auf den Ressourcen, Lösungsstrategien ermittelt:
Der Kunde kann Arbeiten delegieren, mit den Kollegen zusammenarbeiten und sich dadurch entlasten. Sein fachliches Wissen kann er als Argument in einem Gespräch mit dem Chef vorbringen, wenn es darum geht, seine Stellung zu klären; hier soll sich der Klient seiner Redegewandtheit im privaten Bereich besinnen und sie auch auf den Beruf übertragen. Er muss lernen, "Nein" zu sagen. Er soll auch versuchen, sein Organisationstalent auf den beruflichen Alltag auszuweiten: Gemeinsam mit dem Coach lernt und trainiert er Methoden eines effizienten Zeitmanagements.

Umsetzung der entwickelten Strategien
Das, was in der vorherigen Phase theoretisch besprochen wurde, soll in die Praxis umgesetzt werden. Der Coach hat hier im Wesentlichen die Rolle des Begleiters inne, der sich im Hintergrund hält. Trotz dieser Stellung ist er verfügbar für Reflexionen und Feedback; er hilft, mit Rückschlägen umgehen zu können.

Der Klient setzt die Strategien in der Praxis um, kann sich bei regelmäßigen Sitzungen mit dem Coach austauschen und berichten, was gut läuft oder eventuell noch Übung notwendig ist.


Zielerreichung, Abschluss und Prognose
Ein seriöser Abschluss des Coachingprozesses ist enormer Bedeutung. Ersterer erhält notwendiges Feedback zur Prozessbegleitung, das ihn entweder in seinem Tun bestärkt oder hilfreiche Anregungen zur Verbesserung seiner Arbeit liefert. Der Coachee reflektiert gemeinsam mit dem Coach den zurückliegenden Prozess und die Qualität des neu erreichten Soll-Zustandes. Dadurch wird der Erfolg des Klienten wertgeschätzt.
Darüber hinaus wird eruiert, wie die gefundenen Strategien zukünftig in den beruflichen Alltag integriert werden können und so dauerhafte Zufriedenheit gewährleisten.